Liebe Grüße. D. Bakir, C. Fröhlich, K. Grimm, C. Heidböhmer, Ein Pilot enthüllt: Das sind die besten Sitze im Flugzeug, Dr. Julia Peirano: Der geheime Code der Liebe. Komplette Liste aller 185 Schauspieler:innen, die sich bei #ActOut als schwul, lesbisch, bisexuell, trans oder queer geoutet haben. Ganz häufig wenden ja he­terosexuelle Menschen ein: »Das ist ein schwuler Film, der interessiert mich nicht.« Als wäre das keine menschliche Erfahrung und als könnten sie nicht einen Teil ihrer selbst in dieser menschlichen Erfahrung wiedererkennen.Eva Meckbach: Das passiert mit sogenannten Frauenfilmen auch, für Männer zu nischig. Sie wollte mir, glaube ich, von Herzen ein Kompliment machen. Es gibt fast nie Figuren, die ein Begehren haben, das sich wandeln kann. Jetzt Autokredite berechnen, vergleichen & online beantragen! Aber ich denke, es ist sehr gut, hier heute zu sprechen, ein anderes Zeitalter einzuläuten. Diese Liste enthält Filme mit homosexuellem Inhalt, ... Zwei eher als Frauenhelden bekannte Schauspieler spielen die schwulen Hauptrollen. Aber machen wir uns nichts vor, eigentlich sind wir doch genau deswegen hier. Das möchte ich nicht mehr. Tut mir leid, dass ich jetzt so laut werde.Godehard Giese: Zu uns wird immer gesagt: »Ich will das nicht wissen.« Aber wenn ein heterosexueller Kollege mit seiner Partnerin auf den Teppich geht, erfahre ich das auch über ihn. Da habe ich zu ihr gesagt: »Darf ich dir mal sagen, was das in mir auslöst? Coming out: Diese Stars sind lesbisch oder bisexuell. Würden Sie alle sagen, dass dieses Interview für Sie eine Lebensentscheidung ist?« Es wird die siebte Frage sein, und die sechs Schauspieler*innen, die hier zusammengekommen sind, werden unisono das Gleiche antworten: »Ja!« Sie zeigen sich in diesem Heft als ­lesbisch, schwul, bisexuell, queer, nicht-binär, trans* – und fordern von ihrer Branche und der deutschen Gesellschaft, Diversität stärker sichtbar zu machen. In anderen Ländern kämen jetzt noch Leute aus unserer Gruppe ins Gefängnis. Ich bin zum Performer gemacht worden, weil es Menschen wie mich in diesem Beruf noch nicht gab in Deutschland. Bisher, wenn ich homosexuelle Charaktere in Filmen sehe, sind es meistens Opfer, leidende Figuren. Ich will in keine Schublade. Mit ihrem Zusammenschluss, veröffentlicht via "Süddeutsche Zeitung", wollen sie nicht nur eine längst überfällige Debatte in der Industrie anstoßen, sondern auch nicht länger ein - zuweilen von außen forciertes - Doppelleben führen müssen. Was fehlt bei der dargestellten Sexualität aus Frauensicht?Eva Meckbach: Ich finde, dass die Fülle von Filmen, die wir inzwischen gucken können, auch über Streamingdienste, so groß ist, dass ich mich schon wiederfinde in vielen Filmen. Jetzt Baur Gutscheine & Aktionen einlösen und kräftig sparen! Unser Privatleben soll auch weiter privat bleiben. Als ich den Tatort bereits hatte, wurde mir gesagt, ich soll mich nicht outen, bevor ich nicht den Fuß richtig in der Branche habe, und wir wissen ja alle, dass die Leute, die den Fuß so richtig drinnen haben und auch den ganzen Körper, es erst recht nicht tun sollen. Es war großartig, ein erstes Engagement zu haben, aber doch auch verunsichernd. Das muss ein Zusammenspiel sein von Risiken, von Lust daran, Rollen anders zu denken und dadurch eventuell auch was Neues in den Rollen zu finden. Sie hat mir gesagt, ich solle nicht die nächste Ulrike Folkerts werden.Eva Meckbach: Als wäre das eine Beleidigung! Und das ist doch total aufregend! Es ist nie meine Geschichte. Und gleichzeitig ist es das eben nicht. Godehard Giese: Für mich ist es schon auch ein Appell an die Entscheidungsträger*innen, das auch wirklich explizit zu überprüfen. Tucké Royale: Was uns verbindet, ist auch, dass wir alle schon diese Situationen erlebt haben, in denen wir stigmatisiert werden oder missachtet – und alle erwarten, dass sich das so einfach wegstecken lässt. Der wurde auf dem Queer Kampala International Filmfestival in Uganda gezeigt. An diesem Punkt sind wir gerade: die männliche Kompetenz vorsichtig in Frage zu stellen, aber natürlich nie ganz. Zum Hören und Lesen. Wir werden doch an den Schauspielschulen auch dazu ausgebildet, dass man als Schauspieler*in offen sein muss. Da wird ein Bild von einem Mitte-vierzig-jährigen Körper vermittelt, der kein Mitte-vierzig-jähriger Körper ist. Das muss weg. Und wenn ich mich nicht oute, sondern mich selbst unsichtbar mache, trage ich zu einer Welt bei, in der ich eigentlich nicht leben will, und nähre den Boden für Homofeindlichkeit, Queer-Feindlichkeit, Trans-Feindlichkeit. Auch in Deutschland gibt es nur wenige Schauspieler*innen, die ihr queeres Begehren öffentlich leben. Redakteur*innen, Produzent*innen sollten den Mut haben, Verantwortung zu übernehmen, und daran glauben, dass die Zuschauer*innen das gucken wollen. Übrigens, Karin, wir hatten ja auch mal eine Sexszene zusammen …Karin Hanczewski: Ja, die war natürlich besonders! Ganz bewusst wurde da auch eine Sexszene inszeniert, die viel mehr aus der Frauenperspektive erzählt wurde, obwohl der Protagonist ein junger Mann war – und das finde ich wichtige Moves im Sinne der Gleichberechtigung. Weil man annimmt, dass Zuschauer nur das sehen wollen, was es schon gibt und was sie kennen, und dass ihnen bloß nichts zugetraut werden soll. Deswegen schaut man auch Filme, oder ich zumindest. Wir dürfen erst seit Kurzem heiraten. Zeitgleich wurde der Text Manifest #ActOut auf einer eigenen Website veröffentlicht. Werbefrei. Können Sie das Gefühl der Befreiung beschreiben? Im Theaterbereich hieß es oft: »Ach ja, das bist ja dann alles du. Und da stehen eigentlich Geschlecht und Sexualität überhaupt nicht oben, weil das gar keinen dramatischen Wert hat.Godehard Giese: Wenn ich so überlege, was den Hetero-Mann und somit auch meine Rollen eint … Die Männer, die ich immer spiele, sind sehr kompetent. Rechnet es sich, die neu besohlen zu lassen? Würden Sie alle sagen, dass dieses Interview für Sie eine Lebensentscheidung ist?Alle: Ja. Vielleicht gibt es da einen Fight gegen ihn – dann ist sie doch kompetenter, aber er legt ihr natürlich Steine in den Weg. Mit dem Publikum hatte ich eigentlich nie Schwierigkeiten, das war super. Und wir alle haben ihr extrem viel zu verdanken. Eben fiel das Wort »Lebensentscheidungen«. von Maike Schwinum Erstellt am 11. Dann musst du für dich entscheiden. qualitativ sogar gleichwertig, aber halt mit einem entsprechendem Namen versehen? Eva Meckbach: Ich denke, da ist die Befürchtung, nicht mehr so gut besetzt zu werden. Es wird aus der Männer-Perspektive, mit dem männlichen Blick erzählt. Ich hoffe schlicht darauf, Figuren spielen zu können, die sich mit der komplexen Realität auseinandersetzen.Karin Hanczewski: Ich liebe diesen Beruf nicht, weil ich mich ständig selbst darstelle, sondern was Godehard oft in Gesprächen gesagt hat: Das Wesen des Berufes ist die Verwandlung.Mehmet Ateşçi: Wir kommen nicht als Homo-Front und sagen: Wir wollen auch! Schauspieler*innen, die an der traditionellen Vorstellung von Zweigeschlechtlichkeit kratzen, haben ganz sicher nicht die gleiche Ausgangsposition wie ihre Cis-Kolleg*innen in der Industrie, die sich problemlos mit dem bei ihrer Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren. Und die Reaktion in den Augen – in den Augen der Frau, aber gar nie im Mann. Es ist letztlich eine Sehgewohnheit, und diese Sehgewohnheit kannst du nur ändern, indem du sichtbar wirst. Und die Perlenkette und Armband dazu passend. War das unangenehmer als erwartet?Mehmet Ateşçi: Es war sehr irritierend und beängstigend. Ich habe gesagt: Nee, eine Freundin. An unserem Talent, an unserer Darstellungskraft, an unserer Fantasie, an unserer Erscheinung, an dem, wie wir als Künstler*innen und Schauspieler*innen in der Welt stehen, ändert sich doch gar nichts, nur weil ich jetzt sage: Ich bin lesbisch. Oder wie da Sinnlichkeit gezeigt wird. Wer arbeitet dort? Und als Frau im Film in Bezug zu einem Mann zu stehen oder kämpfen zu müssen ist auch so ein Auftrag. Nun gibt es aber auch Menschen, die sich nicht den Kategorien »männlich« oder »weiblich« zuordnen – was ist mit denen, die ein Dazwischen oder Jenseits leben wollen?Tucké Royale: Richtig, oft wird vergessen oder geleugnet, dass es Menschen gibt, die sich als nicht-binär verstehen und damit unabhängig von »männlich« und »weiblich« identifizieren. Daraufhin fingen Godehard und ich an, über ähnliche Erfahrungen, die wir in unserem Berufsleben gemacht haben, zu sprechen. Ich spiele ständig eine Mutter, ohne jegliche Erfahrung zu haben, eine Mutter zu sein. Coming Out Schauspieler, Cast & Crew. Ich hatte immer den utopischen Wunsch, dass es, wenn ich mich mal oute, eine politisch-gesellschaftliche Relevanz hat. Die meisten Menschen mit intellektueller Behinderung verbringen ihre Tage mit Beschäftigungstherapie in Sonderwerkstätten. Die Unterstellung ist aber heteronormativ. Ich habe große Vertrauensprobleme, Leuten meine Geschichte in die Hand zu geben, die die Erfahrungen nicht gemacht haben. Jetzt habe ich diese Sprache, diese Kultur zu meinem Beruf gemacht. Der Juni ist der Pride-Monat und um diesen gebührend zu feiern, schauen wir uns die Prominenten an, die mutig waren und in diesem Jahr ihr Coming-out hatten. Letztendlich machen wir Theater. Das sind zum Beispiel Caster*innen, die einem Schauspieler sagen: Wenn du dich outest, kann ich dich nicht mehr besetzen. Und wer kommt an diese Ressourcen nicht ran? Mit dem Manifest #actout fordern sie Veränderungen. Eva Meckbach: Ich möchte wirklich den Entscheidungsträger*innen ihre Furcht nehmen. In einer gemeinsamen Aktion unter dem Hashtag #actout haben 185 deutsche Filmschaffende, Schauspieler und Schauspielerinnen ihr Coming-out „unter anderem als lesbisch, schwul, bi, trans, queer, inter und non-binär“ gefeiert. Besetzung: Matthias Freihof, Dagmar Manzel, Dirk Kummer, Michael Gwisdek. Eva Meckbach: Diese Vorstellungen werden auch im Theater nicht gebrochen. STERN PLUS. Hier geht es zur Übersicht der stern-Kanäle. Das ist das Ziel.Eva Meckbach: Ich glaube auch, wir sind jetzt noch in einer Übergangsphase, in der man darauf pocht: Mensch, dann gebt doch die Trans-Rolle dem Trans-Schauspieler. Es war von der ersten Zeile an klar: Der Frisör soll ’ne Tunte sein! Gut. Ich sehe da keine Figuren, an die ich irgendwie andocken kann. Auf dem Höhepunkt der Debatte um sexuelle Gewalt traf unser Autor die Schauspielerin Ingrid Steeger, die selbst mehrfach missbraucht und vergewaltigt wurde. Was wurde hineingeschrieben?Mehmet Ateşçi: Die Homosexualität sollte bei mir, weil ich ja Türke bin, irritieren oder unerwünscht sein. Die neusten Online-Gutscheine für Mode- & Fashion Shops! Coming-Out "Wir sind schon da": 185 Schauspieler outen sich in Manifest Mavie Hörbiger gehört zu den 185 Schauspielstars, die sich über die Kampagne #actout zu Wort melden. Denis Scheck ist der bekannteste Buchkritiker Deutschlands. Und dann zu behaupten, das Publikum käme damit nicht klar: Das funktioniert nicht. Was heißt das für das Schauspielen?Mehmet Ateşçi: Das Künstlerische leidet, wenn man als Fokus nur die Wunden hat, die man erzählen soll. Defizitär. Sie haben zusammen ein Manifest geschrieben, mit dem Sie sich an die Filmbranche und die Öffentlichkeit wenden.

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